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NEWS  -  Nordrhein-Westfalen  2006
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Sauerland:  Klettergebiet Steinschab feierlich eröffnet

22.08.2006

 


Das Seil ist durchschnitten und die Eröffnung vollzogen. Von links nach rechts: Erhard Schäfer (stellv. Landrat), Annemarie Erlenwein (Innenministerium), Michael Kronauge (Bürgermeister Stadt Hallenberg), Paul Steinacker und Fritz Blach (IG Klettern NRW).
 
 
FREE NRW - Der erste Schritt ist getan. Seit vergangenem Samstag hat das Bundesland ein neues Klettergebiet. Einmalig dabei: Jederzeit zugänglich, keine Anmeldung, keine Gebühren, keine zahlenmäßige Begrenzung - ein absolutes Novum in NRW.

Unter Anwesenheit des stellvertretenden Landrats, der Referatsleiterin 'Sport und Umwelt' des Innenministeriums und des Landtagsabgeordneten Hubert Kleff vollzogen Bürgermeister Michael Kronauge und IG-Vorsitzender Paul Steinacker mit dem Durchschneiden eines Seiles die Eröffnung.

Weit über 100 Personen besuchten die Eröffnungsveranstaltung, darunter viele Interessierte Bürger des Kreises. Die Resonanz war großartig. Väter, Mütter und Kinder, nahezu jeder nutzte die angebotene Schnupperklettern-Möglichkeit. Dazu gab es Gegrilltes und diverse Erfrischungsgetränke, die von der Stadt Hallenberg gestellt wurden. Bis zum späten Abend zog sich die Veranstaltung hin.


FREE NRW - Natürlich Klettern - Klettern natürlich





Sauerland:  Offizielle Eröffnung des Klettergebietes Steinschab bei Hallenberg am 19. August

15.08.2006

 


Fritz Blach (IG Klettern NRW, DAV NRW), Bürgermeister Kronauge und Paul Steinacker (IG Klettern NRW) bei der Vertragsunterzeichnung am 30. Juni.
 
 

 
 
Es ist soweit, die Stadt Hallenberg, IG Klettern NRW und DAV NRW laden herzlich ein, zur Eröffnungsfeier des ersten Klettergebietes der "Kletterarena Sauerland", dem Steinbruch Steinschab.

Beginn der Veranstaltung ist am Samstag, den 19. August, um 14:00 Uhr. Geplant sind unter anderem Kletterdemonstrationen sowie Schnupperklettern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Musikalisch untermalt werden die Feierlichkeiten vom Jugendblasorchester der Stadt Hallenberg.

Selbst aus Düsseldorf wird Besuch erwartet, denn Vertreter der Landesregierung haben ihr Kommen zugesagt.

Bis dato sind an der südseitig ausgerichteten und 50 Meter hohen Felswand 11 Kletterouten im Bereich 3+ bis 7- eingerichtet.

Der ehemalige Steinbruch befindet sich direkt an der B 236, zwischen Winterberg und Hallenberg, etwa 4 km südöstlich von Züschen.






Nordeifel:  In Nideggen und Düsseldorf wird über eine Lockerung der bestehenden Kletterverbote im Rurtal diskutiert

10.04.2006

Nach mehr als 16 Jahren systematischer Aussperrung der Kletterer kommt nun nicht nur im Sauerland, sondern auch in den anderen Regionen NRWs Bewegung in unsere Sache. Das Naturerlebnis Klettern hat in NRW offenbar wieder eine Zukunft, sogar in der Nordeifel, wie dem Pressebericht in der Dürener Zeitung vom Donnerstag, den 06. April 2006 zu entnehmen ist.







Kletterarena Sauerland:  Steinbruch Steinschab bei Hallenberg vom Hochsauerlandkreis zum Klettern freigegeben

07.04.2006

 


Fotos: Fritz Blach
 

 
Per Verwaltungsentscheid der Unteren Landschaftsbehörde und des Landkreises ist seit dem heutigen Tage der Steinbruch Steinschab an der B 236 bei Hallenberg von den Auflagen im Landschaftsplan befreit und zum Klettern freigegeben.

In den kommenden Wochen wird die IG Klettern NRW mit den Arbeiten zur Einrichtung der ca. 25 Kletterrouten beginnen. Bei der Steinbruchwand handelt es sich um eine glatte, steilstehende Schichtfläche aus Grauwacke von guter Qualität. Sie wird überwiegend Routen vom 3. bis zum 5. Schwierigkeitsgrad bieten.

Für Interessierte stellen wir hier das Kletterkonzept Steinschab als Download zur Verfügung. Bei dem zum Klettern freigegebene Steinbruch handelt es sich um den im Lageplan des Konzeptes dargestellten, kleineren Steinbruch rechts, direkt an der B 236. Der größere linke Steinbruch (nicht freigegeben) ist überwiegend brüchig und für ein Beklettern weitgehend ungeeignet.

Kletterkonzept Steinschab (pdf: 219 kb)

- Anlage 1: Lageplan

- Anlage 2: Landschaftsplan Hallenberg






Kletterarena Sauerland:  Landschaftsbeirat des Hochsauerlandkreis hat mehrheitlich für die Bekletterung des Steinbruch Steinschab entschieden

22.03.2006

Die Westfalenpost berichtete über die Landschaftsbeiratssitzung vom 16. März wie folgt.

Westfalenpost / 17.03.2006 / LOKALAUSGABE / BRILON

Der Weg ist fast frei

Hallenberg/Meschede. Der Landschaftsbeirat des HSK hat kontrovers über die Befreiung von den Verboten des Landschaftsplanes Hallenberg im Bereich des Steinbruchs am Steinschab zu Gunsten neuer Kletter-Strecken in dem Steinbruch an der B 236 diskutiert und mit neun Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen für die Befreiung votiert.

Dies teilt der Vorsitzende der IG Klettern in NRW, Paul Steinacker, in einer Presseerklärung mit. Damit sei der Weg fast frei für den ersten Teil der geplanten "Kletterarena Sauerland". Nun müsse noch der Kreistag zustimmen. In den Bereichen des Meistersteins und des Ibergs müsse die IG Klettern und der Alpenverein dem Landschaftsbeirat ein Konzept entsprechend dem Entwurf für Hallenberg vorlegen. In den Brüchen Padberg und Wiemeringhausen soll es zunächst Begehungen mit Experten des VNV geben, so Steinacker.







Kletterarena Sauerland:  Grünes Licht vom Rat der Stadt Hallenberg für Steinschab - Weitere Steinbrüche sind im Gespräch - Pilotprojekt an den Bruchhauser Steinen?

05.02.2006

Das Projekt "Kletterarena Sauerland" geniesst mittlerweile grosse öffentliche Aufmerksamkeit. Und so liessen es sich Presse, Funk und Fernsehen nicht nehmen, über die Ratssitzung der Stadt Hallenberg vom 11. Januar zu berichten.

Wie dem nachfolgenden Bericht aus der Westfalenpost vom 13. Januar zu entnehmen ist, geht es mit unserem Projekt beständig voran.







IG Klettern NRW mit neuer Homepage im Netz  -  Minister Uhlenberg hat sich für "neue Naturschutzpolitik mit Augenmaß" ausgesprochen

06.01.2006

Dank Webmaster Michael Gerritzen hat die im vergangenen November frisch aus der Taufe gehobene IG Klettern Nordrhein-Westfalen schnell ihre eigene Internetpräsenz verwirklicht:


Hoffen wir, dass die Verhandlungen um die Klettergebiete ähnlich zügig vorankommen und der Sperrungswahn endlich ein Ende hat. Nach Maßgabe der alten rot-grünen Landesregierung war nämlich die Sicherung der FFH-Gebiete durch die zuständigen Landschaftsbehörden ausschließlich mittels Ausweisung zu Naturschutzgebieten durchzuführen. Um dafür zu sorgen, dass dies auch tatsächlich allein in dieser Form erfolgt und den Behörden kein Spielraum bleibt, gab es entsprechende Erlasse. Aufgrund dieser Praxis wurden in den letzten Jahren noch eine Reihe von Klettergebieten gesperrt, das letzte davon unmittelbar vor der Landtagswahl:
  • Ahauser Klippen:
  • NSG-VO vom 29. April 2003
  • Kakushöhle:
  • NSG-VO vom 31. Dez. 2004
  • Stenzelberg:
  • NSG-VO vom 19. Mai 2005

    Die neue Landesregierung ist da auf einem deutlich anderen Weg, wie der Rede des neuen Umweltministers Eckhard Uhlenberg (CDU) vom 24. August 2005, vor dem Umweltausschuss des Landtages zu entnehmen ist. Nachfolgend ein Auszug (Zitat) aus seiner Rede:

    "Politik in neuer Verantwortung: Standpunkte und Perspektiven zur Politik für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in der 14. Wahlperiode"

    Naturschutzpolitik mit Augenmaß

    Zu den Werten dieses Landes gehören der Reichtum und die Vielfalt unserer regionalen Kulturlandschaften: Von der Eifel bis zum Weserbergland, vom Niederrhein bis ins Lipper Land. Ihrem Erhalt und vor allem der Zukunftssicherung für besonders wertvolle Landschaften dient eine neue Naturschutzpolitik mit Augenmaß, die sich diesen Zielen verpflichtet weiß:
    1.Die kommenden Jahre im Naturschutz in NRW werden im Zeichen des Vertragsnaturschutzes und der kooperativen Zusammenarbeit unter dem Leitbild "Miteinander statt Gegeneinander" stehen. ...
    2....
    3.Vertragsnaturschutz ist besser als Ordnungsrecht: Wir werden bei der Sicherung des FFH-Gebietsnetzes in NRW alle Möglichkeiten der Freiwilligkeit ausschöpfen. Dabei gilt für uns als Maßstab für die rechtliche Umsetzung: Die Schutzwürdigkeit entscheidet, sie ist in der Regel bei der Ausweisung von FFH-Gebieten als Landschaftsschutzgebiet hinreichend berücksichtigt. FFH-Gebiete müssen nicht zwingend als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden. Wir haben die Möglichkeit, den Schutz der FFH-Gebiete auch vertraglich zu vereinbaren: Wie weit der rechtliche Rahmen hier trägt, lasse ich zur Zeit prüfen. Bedauerlicherweise hat die Vorgänger-Regierung versucht, frühzeitig und ohne Not ordnungsrechtliche Fakten zu schaffen, was ihr in vielen Fällen auch gelungen ist.
    4.EU- und Bundesrecht werden im Maßstab eins zu eins umgesetzt. ...
    ... 

    Quelle: MUNLV NRW    Rede von Umweltminister Uhlenberg