Einrichtung neuer Klettergebiete im Sauerland (IG Klettern Nordrhein-Westfalen)
Südwand des Steinbruch Hillenberg-West bei Warstein
Mit der Freigabe des Steinschab bei Züschen und des Meistersteins bei Siedlinghausen, stehen den Kletterern seit Herbst 2006 die ersten beiden offiziellen Klettermöglichkeiten im ansonsten mit einem flächendeckenden Kletterverbot überzogenen Hochsauerlandkreis zur Verfügung. Die Verhandlungen um weitere Klettergebiete (Steinbruch Hildfeld, Steinbruch Iberg, Steinbruch Arnstein, Almetal, Leitmar, Orpetal, etc.) gestalteten sich aus verschiedenen Gründen überaus schwierig und scheiterten bislang.
Im Zuge der seit 2006 laufenden, landesweiten Felserfassung wurden im Sauerland weitere geeignete Objekte gefunden. Die im Mai 2007 mit der Landesregierung unterzeichneten Rahmenvereinbarung "Klettern und Naturschutz" gab unseren Aktivitäten dann eine erfolgversprechende Perspektive und erleichterte den Einstieg in die Verhandlungen um einige der neuen Felsobjekte. Für folgende Gebiete ist mittlerweile die Freigabe erfolgt bzw. stehen die Verhandlungen unmittelbar vor dem Abschluß:
Lenneplatte bei Werdohl
Märkischer Kreis
Borghauser Wand bei Attendorn
Kreis Olpe
Steinbruch Hillenberg-West bei Warstein
Kreis Soest
Steinbruch "Am Bähnchen" südlich Bestwig
Hochsauerlandkreis
Steinbruch Rossel bei Neuastenberg/Winterberg
Hochsauerlandkreis
Steinbruch "Kapplerstein" bei Aue-Wingeshausen
Kreis Siegen-Wittgenstein
Mit der Einrichtung von Kletterrouten konnte in einigen der Gebiete bereits begonnen werden. Der Bundesverband IG Klettern unterstützt die Aktivitäten auf allen Ebenen und stellt für die Einrichtung der Klettergebiete umfangreiche finanzielle und materielle Mittel zur Verfügung.
Weitere Informationen zu den Gebieten und den laufenden Aktivitäten: